Kind mit Obst

Obst & Gemüse

Dass Obst und Gemüse als Bestandteile gesunder Ernährung unverzichtbar sind, weiß eigentlich jeder. Bei Ihrem Kind zählen sie zu den Garanten für gesundes Wachstum. Grundsätzlich gilt: Auf die richtigen Nährstoffe kommt es an.

Die täglichen Begleiter

Wie auch immer Sie den täglichen Speiseplan variieren mögen, Obst und Gemüse müssen immer wieder auftauchen. Kinder brauchen eine gesunde Nährstoffbasis, die durch Möhren oder Erbsen, Bohnen oder Spinat, Äpfel oder Orangen gelegt werden kann. Noch besser: Ersetzen sie das „oder“ durch ein „und“. Die Vielfalt verschiedener Lebensmittel samt ihrer guten Nährstoffe ist der beste Weg, um alle Bedürfnisse zu stillen. Natürlich hat jeder seine Favoriten. Gerade bei Kindern lassen sich immer wieder typische Muster feststellen, die besagen, was sie am liebsten essen und wie es zubereitet sein soll. Alles ist recht – Hauptsache gesund! Überprüfen Sie mit uns, auf welchem Wege Sie die notwendigen Vitamine und Mineralstoffe an den Mann respektive an das Kind bringen.

Gemüse gefällig?

Jedes Gemüse hat seine eigenen Qualitäten. Kohl etwa liefert viel Vitamin C, Zucchini bringt Eisen, das gut fürs Wachstum ist, Radieschen helfen mit ihren scharfen Senfölen Infektionen vorzubeugen. Natürlich muss man der Tatsache Rechnung tragen, dass gerade Kinder noch wählerischer sind, wenn es um Gemüse geht. Man kann auch Verständnis dafür haben, dass Rettich keinen Beliebtheitspreis gewinnen würde oder dass manche Kohlsorten eher kritisch beäugt werden. In diesen Fällen ist Kreativität und Beharrlichkeit gefragt. Populäre Gemüsesorten sind Möhren, Erbsen oder Mais. Sie schmecken leichter und etwas süßer – nebenbei liefern sie aber auch wichtige Vitamine.

Je kleiner das Kind, desto beliebter ist oft das Gemüse im Rohzustand. Daher bietet es sich an, Möhrenschnitze, Gurkenscheiben oder Tomatenstückchen zwischendurch und als Ergänzung zu den großen Mahlzeiten (z.B. dem Abendessen) zu reichen. Gegartes Gemüse weckt bei Kindern hingegen oft Skepsis, da sich im Verlaufe des Garungsprozesses Farbe, Konsistenz und Geschmack der Lebensmittel verändern. Darauf verzichten sollte man dennoch nicht, da nicht alle Inhaltsstoffe von rohem Gemüse für den Körper verwertbar sind.

Noch was Obst dazu?

Obst erfreut sich beim Nachwuchs im Regelfall größerer Beliebtheit als Gemüse. Das liegt natürlich nicht zuletzt daran, dass die kindlichen Geschmacksnerven noch deutlich mehr auf Süßes ansprechen. Da aber Obst als Vitaminlieferant einen wichtigen Beitrag für das gesunde Aufwachsen Ihres Sprösslings leistet, ist dies nicht von Nachteil. Vielmehr lässt sich Obst als Naschkompromiss nutzen, da man es den Kindern statt anderer süßer Speisen, die zuviel Zucker und ungesunde Fette enthalten, anbieten kann. Vor allem Äpfel, Bananen und Orangen sind bei den Kleinen sehr gefragt.